Cookie Einstellungen

Wir verwenden auf dieser Website mehrere Arten von Cookies, um Ihnen ein optimales Online-Erlebnis zu ermöglichen, die Nutzerfreundlichkeit unseres Portals zu erhöhen und unsere Kommunikation mit Ihnen stetig zu verbessern. Sie können entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten und welche nicht (mehr dazu unter „Individuelle Einstellung“).
Name Verwendung Laufzeit
privacylayerStatusvereinbarung Cookie-Hinweis1 Jahr
Name Verwendung Laufzeit
_gaGoogle Analytics2 Jahre
_gidGoogle Analytics1 Tag
_gatGoogle Analytics1 Minute
_galiGoogle Analytics30 Sekunden
06.08.2021

Ein Tag Schulpraktikum im Freibad Jahnsdorf

Am 13. Juli 2021 hatte ich die Möglichkeit, einen Tag als Praktikantin das Freibad Jahnsdorf kennenzulernen. Die Sonne strahlte und die Temperatur stieg an. Am Nachmittag hatten wir 30°C, also perfektes Badewetter. Vor Öffnung des täglichen Badebetriebes muss noch einiges getan werden. Die Becken werden jeden Morgen mit einem Sauger gereinigt, die Rutschen werden kontrolliert und Wasserproben entnommen. Die wichtigste Aufgabe im Tagesablauf eines Fachangestellten ist natürlich die Wasseraufsicht. Er kümmert sich um die Sicherheit und Anliegen der Gäste. Auch mit Herausforderungen und Problemen muss man in dem Beruf zurechtkommen. Manchmal sind die Badegäste bei schwülwarmem Wetter angespannt. Da kann es schon mal sein, dass ein Gast respektlos gegenüber einem Fachangestellten ist. Aber wie heißt es so schön: „Für jedes Problem gibt es eine Lösung.“ Auch Unfälle können passieren, dann heißt es nicht den Überblick verlieren. Helfen und trotzdem die Wasseraufsicht gewährleisten. Eine weitere Herausforderung ist, dass man umso aufmerksamer kontrollieren muss, wenn sehr viel Gäste das Bad besuchen. Das kann bei extremer Hitze ganz schön fordern.

Ist das Wetter mal nicht so schön und es gibt kaum bzw. keine Gäste, dann ist Zeit für die Grünpflege und evtl. Schönheits- oder Reparaturarbeiten. Das alles habe ich in meinem Interview mit dem Geschäftsführer Herrn Carsten Dietzsch erfahren. Ich hatte auch die Möglichkeit, einer sehr netten Stammkundin einige Fragen zu stellen. Fast täglich kommt sie aus einem Nachbarort ins Freibad. Ihr Lieblingsplatz ist eine der weißen Bänke. Sie findet die Liegewiesen, den Imbiss und die Rutschen sehr schön. Außerdem liebt sie die Sauberkeit und Ordnung im Freibad Jahnsdorf. Verbesserungspotential gibt es ihrer Meinung nach nicht.

„Wie sieht es mit Nachwuchskräften aus?“, diese Frage stellte ich Herrn Dietzsch ebenfalls. Er erzählte mir, dass es kaum noch Nachwuchs gibt. Der Grund sei die schwere Ausbildung bei der viele Fähigkeiten gefordert werden. Zur Ausbildung des Fachangestellten für Bäderbetriebe gehören der Rettungssanitäter, Gärtner, Techniker, Besucherbetreuung und Sportlehre.

Also zusammengefasst: „Man sollte ein Allround-Talent sein, aufgeschlossen gegenüber Menschen, sportlich und ausdauernd, technisches Verständnis haben, Konflikte lösen können, ein gewisses Selbstbewusstsein besitzen und bereit sein, auch an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten.“


Joyce Schwalbe (Schülerin 8. Klasse)

______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Schulpraktikum: die Erwachsenen-Generation steht in der Verantwortung

Alljährlich bitten Schülerinnen und Schüler um die Möglichkeit, ein Betriebspraktikum absolvieren zu können. Bekanntermaßen stehen viele Unternehmen und Institutionen dem Ansinnen skeptisch bis ablehnend gegenüber, da die Betreuung eines Praktikanten immer zusätzlichen Aufwand bedeutet. Zudem ist es nicht jedermanns Sache, einen direkten Einblick in den eigenen Arbeitsalltag/auf den eigenen Schreibtisch zu gewähren. Dabei kann die Bedeutung eines Schulpraktikums gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Jedes Unternehmen, das ein Praktikum ermöglicht, leistet einen Beitrag zur Zukunftsplanung des Schülers, bekämpft aktiv den Fachkräftemangel und senkt letztlich auch die Quote der Ausbildungsabbrecher. Das Praktikum soll den Schülern erste Erfahrungen in der Arbeitswelt ermöglichen und sie bei ihrer Berufsorientierung unterstützen. Es geht also vorrangig darum, durch gezieltes Beobachten einen ersten Eindruck zu gewinnen und in der Folge einzuordnen, ob denn nun dieser Beruf eine denkbare Option wäre oder eben nicht. Folglich braucht es gar nicht viel, um ein Praktikum gewinnbringend für beide Seiten anzulegen. Oft sind die jungen Leute überrascht, wenn sich vermeintlich „staubtrockene“ Arbeiten bei genauerem Hinsehen als abwechslungsreiche Tätigkeiten mit hoher Verantwortung herausstellen. Die Gemeindeverwaltung Jahnsdorf unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten jährlich drei bis vier Praktikantinnen/Praktikanten bei der Berufswahl und kann nur dafür werben, dies ebenfalls zu tun.