Gemeinde Jahnsdorf/Erzgeb. distanziert sich im Namen der Bürgerinnen und Bürger von Fremdenhass und Gewalt

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Zu den Ereignissen am 10. Dezember 2015:

Für Donnerstag, 10. Dezember waren uns vom Landkreis 53 Personen für den Erstbezug in Pfaffenhain am selbigen Morgen angekündigt worden. Nachdem gegen Mittag ein erster Bus ca. 37 Asylbewerber in Pfaffenhain im Objekt abgesetzt hatte, waren wir vor Ort, um die Lage auch aus erster Hand beurteilen zu können. Neben einigen ortsansässigen friedlichen Personen war auch die Polizei vor Ort. Der Großteil der Asylbewerber hat die Unterkunft bezogen, einzelne Personen sind eigenständig weiter gereist.
Als abends der zweite Bus in Pfaffenhain auf das Containergelände einfahren wollte, wurde er von einer Gruppe gewaltbereiter Personen mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Diese Personen verursachten dabei Sachschaden am Bus und leichte Personenschäden bei Busfahrer und Sicherheitspersonal am Eingangstor. Von den Asylbewerbern im Bus ging keinerlei Gewalt aus! Auch wurde im Inneren des Busses von den Insassen nichts beschädigt.
Die für die Jahnsdorfer Einrichtung vorgesehenen 12 Asylbewerber fuhren zunächst weiter, wurden jedoch im Verlauf des Abends in die Einrichtung in Pfaffenhain gebracht.
Für weitere Informationen wird auf die Pressemittelung der Polizei verwiesen.
Wir distanzieren uns entschieden gegen derart feige Übergriffe und verurteilen diese gestrigen Attacken entschieden. Nach unseren derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den gewaltbereiten Störern nicht um Jahnsdorfer Bürger. Diese haben wie am Nachmittag auch die Ankunft friedlich beobachten wollen.

Medieninformation des operativen Abwehrzentrums