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Straßenbaumaßnahmen in Leukersdorf

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Ab ca. Mitte März wird eine Vollsperrung auf der Hauptstraße in Leukersdorf ab Anschlussstelle Betten-Schubert bis zur ehemaligen Geschäftsstelle der Sparkasse erfolgen. Da zunächst der Abwasserzweckverband dort den Kanalbau durchführt und im Anschluss ab ca. Juni der Landkreis gemeinsam mit der Gemeinde Straße und Gehweg baut, wird die Sperrung voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern.
Damit wird auch die Neue Gasse zur Sackgasse, wobei bis Mai die Zufahrt zur Bäckerei Seifert ungehindert möglich sein wird. Da auch auf der Neuen Gasse nach Fertigstellung der Kanalbauarbeiten in der Kreisstraße der Kanalbau fortgesetzt wird und wir dann den Straßenbau anschließen wird ab ca. Mai die Neue Gasse nur noch bis Höhe Schulstraße von Seifersdorf aus befahrbar sein.
Für beide Baumaßnahmen gilt, dass die Zufahrt durch die Anwohner zu ihren Grundstücken trotz Vollsperrung geduldet wird. Es wird sich aber nicht vermeiden lassen, dass einzelne Grundstücke zeitweise nicht befahrbar sind.
Die RVE hat ab 10.03. die folgenden Planänderungen vorgesehen:http://www.rve.de/fahrplan/aenderung/
Die Schülerbeförderung (VMS) erfolgt in Analogie, d.h. dass die Schülerinnen und Schüler eigenständig zu den dann nächstgelegenen Haltestellen (Gymnasium bzw. Goldener Anker) gelangen müssen, da diese Ausweichhaltestellen in zumutbarer Entfernung entsprechend der Schülerbeförderungssatzung liegen.
Bei Problemen auf der Baustelle, ganz gleich, ob Sie eine Möbellieferung bekommen oder an einem bestimmten Tag unbedingt in Ihre Garage müssen, wenden Sie sich an die Bauarbeiter vor Ort. In den meisten Fällen kann so eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden werden. Selbstverständlich stehen Ihnen auch die Mitarbeiter des ZWW Schwarzenberg, des RZV Lugau-Glauchau oder der Gemeindeverwaltung Jahnsdorf für Ihre Fragen zur Verfügung.


UPDATE

Der RVE ist uns hinsichtlich unserer Grundschüler nochmal entgegen gekommen. Die Haltestelle Wasserhaus wird morgens um 06.52 Uhr durch die Linie 192 bedient, Ankunft Grundschule 07:13 Uhr. Nachmittags fährt der 15:00 Uhr und der 16:27 Uhr Bus ab Grundschule Jahnsdorf die Hst. Wasserhaus an.

 

Informationen des Bürgermeisters Februar 2016

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Aufhebung Beschluss zur Teilabschaltung der Straßenbeleuchtung und damit Wiederherstellung der Straßenbeleuchtung im gesamten Gemeindegebiet
Nachdem im Jahr 2004 im damaligen Technischen Ausschuss die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in allen Ortsteilen von 23.30 Uhr bis 3.30 Uhr beschlossen worden ist, wurde dieses Thema im November 2005 im Gemeinderat behandelt und in der Dezember-Sitzung 2006 der Beschluss zur Teilabschaltung der Straßenbeleuchtung gefasst. Dem voraus ging eine intensive Befassung dieses Themas durch eine mit Mitgliedern des Technischen Ausschusses, der Verwaltung sowie dem Bürgermeister gebildete Arbeits-gruppe, welche mit verschiedenen Vor-Ort-Begehungen die Teilabschaltung einzelner Leuchten festlegte. Diese Teilabschaltung wurde mit einigen Änderungen und Nachjustierungen (= Wiederzuschaltungen) bis zum Jahre 2014 konsequent weitergeführt. Im Jahr 2014 wurde die öffentliche Straßenbeleuchtung der Gemeinde Jahnsdorf grundlegend saniert. Auch wurde in den letzten Jahren an einigen Straßen die Straßenbeleuchtung komplett erneuert.
Neben einigen Bürgeranfragen muss auch festgestellt werden, dass in der heutigen Zeit eine energieeffiziente und damit kostengünstigere Straßenbeleuchtung möglich ist und eine solche zu einem wesentlichen Teil im Gemeindegebiet bereits zum Einsatz gekommen ist, so dass eine Zuschaltung der gesamten Straßenbeleuchtung nach nunmehr knapp 10 Jahren sinnvoll ist. Seitens der Gemeinde wird auch zukünftig angestrebt, die restlichen alten Bestandsanlagen in energieeffiziente Beleuchtungsanlagen umzurüsten.
In der Sitzung des Gemeinderates am 21.12.2015 wurde über die Zuschaltung beraten und festgelegt, dass die gesamte Straßenbeleuchtung zugeschaltet werden soll. Die hierfür erforderliche Aufhebung des Beschlusses aus dem Jahr 2006 zur Teilabschaltung war daher in der Gemeinderatssitzung am 25.01.2016 vorzunehmen und die Zuschaltung für die gesamte Beleuchtung zu beschließen. Ausnahmen wurden im Bereich Chemnitzer Straße – Am Bahnhof getroffen, so dass es hier bei der Teilabschaltung jeder 2. Leuchte verbleibt. An der Wilhermsdorfer Straße wurde eine Teilabschaltung jeder 2. Leuchte aus Richtung Pfaffenhain kommend, nach der Einmündung Parkplatz des Verkehrslandeplatzes bis zu Beginn der Wohnbebauung Wilhermsdorfer Str. 19 vorgenommen. Damit haben der Gemeinderat und ich einer vermehrten Anzahl von Bürgeranfragen in der letzten Zeit sowie auch dem einen oder anderen Aspekt der Sicherheit entsprochen. Für diese positive Entscheidung gab es einen breiten Konsens im Gemeinderat.
 
Informationen zur Unterbringung von asylsuchenden Personen in der Gemeinde Jahnsdorf/Erzgeb. und zur Grundschule Jahnsdorf als „DaZ“-Schule
Wie zuletzt im Gemeindeblatt Nr. 1/2016 informiert und ergänzend in dieser Ausgabe informieren wir hiermit, dass sich aktuell ca. 120 asylsuchende Personen in unserem Gemeindegebiet aufhalten. Darunter befinden sich auch einige Familien mit ca. 15 bis 20 Kindern. Weil hin und wieder ein Wechsel der Bewohner der Containeranlage stattfindet, kann eine exakte Zahl nicht genannt werden. So kommt es regelmäßig vor, dass gerade Familien eine dezentrale Unterkunft in einer anderen Gemeinde im Erzgebirgskreis zugewiesen wird. Es ist damit zu rechnen, dass bis Mitte Februar 2016 die letzte der 4 Wohnburgen montiert werden wird und dann insgesamt die avisierte Zahl von 150 bis 160 asylsuchenden Personen in der betreffenden Containeranlage untergebracht werden.
In verschiedenen Veranstaltungen wurde zudem zugesagt, die generelle Verfahrensweise der Bildungsagentur rechtlich zu prüfen und ggf. zu hinterfragen. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2015 erklärte und beantwortete die Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Chemnitz auf mein Schreiben vom 04.12.2015 hin, weshalb wir auch zur Beschulung und Unterrichtung von Schülern mit Migrationshintergrund, welche außerhalb unseres Gemeindegebietes wohnen, verpflichtet sind. Insgesamt dürfte sich diese Thematik etwas relativieren, weil klar geworden ist, dass die Schüler in der III. Stufe in die Regelklassen ihrer Schulen ihres Schulbezirkes integriert werden sollen und damit i. d. R. nicht mehr in der Jahnsdorfer Grundschule unterrichtet werden.
Aktuell lernt ein syrischer Junge an der Grundschule Jahnsdorf in der „DaZ-Klasse“ deutsch, welcher jedoch kein Asylbewerber sondern eine legal mit Visum zugereiste Person (Familie) ist. Es gibt schulpflichtige Kinder, welche in der Containeranlage wohnen. Diese und andere Kinder (aus Nachbarkommunen) werden voraussichtlich zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres die Grundschule Jahnsdorf besuchen. Derzeit gehen wir nach Auskunft der Schulleitung von 6 Kindern aus.
 

Stellungnahme zu den Ereignissen vom 10.12.

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Stellungnahme der Gemeinde Jahnsdorf/Erzgeb.
zu den Ereignissen am 10. Dezember 2015 vor der Gemeinschaftsunterkunft „Containeranlage Pfaffenhain“
Am Donnerstagabend der letzten Woche erreichte uns ein zweiter Bus mit asylsuchenden Personen, welche für die Gemeinschaftsunterkunft Pfaffenhain – aber auch für die Unter-künfte in Niederdorf und Thalheim – vorgesehen waren. Nachdem ein erster Bus am frühen Nachmittag unversehrt die Gemeinschaftsunterkunft anfahren konnte, wurde dieser zweite Bus von gewaltbereiten Personen von außen attackiert und mit Gegenständen – in jedem Fall mit Feuerwerkskörpern – angegriffen und beworfen.Aus diesem Bus sollten 12 asylsuchende Personen in die Gemeinschaftsunterkunft Pfaffenhain einziehen, so dass insgesamt ca. 50 Personen in der letzten Woche in unserer Gemeinde untergebracht werden sollten und auch untergebracht worden sind.
Nachdem dieser Bus beschädigt worden ist und auch Insassen verletzt worden sind, wurde der Bus gegen einen unversehrten Bus ausgetauscht. Mit diesem wurden die betreffenden asyl-suchenden Personen mit den Flüchtlingen, die auch für die anderen genannten Einrichtungen vorgesehen waren, zunächst aus der Gefahrenzone verbracht. Dass man als Businsasse nach solchen Angriffen eingeschüchtert ist, den Bus zu verlassen, dürfte auf der Hand liegen. Später wurden die für die Containeranlage Pfaffenhain zugewiesenen Personen auch wieder nach Pfaffenhain gebracht, so dass diejenigen Flüchtlinge, die für diese Anlage vorgesehen waren, auch dort eingezogen sind.
Natürlich gibt es immer wieder Flüchtlinge, die sich aufgrund anderer Vorstellungen andere Unterbringungsverhältnisse wünschen. Mittlerweile sind sämtliche Flüchtlinge, welche letzten Donnerstag in die Unterkunft einziehen sollten, auch dort eingezogen und in unserer Gemeinde angemeldet wurden.
Durch diese Angriffe verursachten die gewaltbereiten Personen Sachschaden am Bus und leichte Personenschäden beim Busfahrer, beim Sicherheitspersonal und einem Asylbewerber. Wenn vor allem im Internet Fotos von einem unversehrten Bus zu sehen sind, dann handelt es sich um den Austauschbus nach den Anschlägen. Im Übrigen wollen wir die laufenden Untersuchungen der Ermittlungsbehörden abwarten. Denn wir alle möchten ja, dass diese Vorkommnisse geahndet werden und dass Ermittlungserfolge entsprechend eintreten.
Im Namen unserer Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Jahnsdorf/Erzgeb. mit ihren Ortsteilen Jahnsdorf, Leukersdorf, Seifersdorf und Pfaffenhain distanziere ich mich gegen derart feige Übergriffe und verurteile diese Attacken gegen Menschen, unabhängig woher und weswegen sie zu uns kommen, entschieden.
Am letzten Freitag, dem 11.12.2015, haben sich die Medien aus ganz Deutschland für die Vorkommnisse in Jahnsdorf interessiert und in der folgenden Zeit teilweise reißerisch darüber berichtet. Derartige Ereignisse werden gern von den Medien aufgegriffen und in einer überzogenen Art und Weise dargestellt. Durch diese Vorkommnisse hat unsere Gemeinde einen empfindlichen Schaden genommen. Seit diesem Freitag erreichte mich eine Vielzahl von E-Mails aus ganz Deutschland, welche ein großes Maß an Schmähkritik und Verachtung beinhalteten. Die darin geäußerten Vorwürfe und Beschimpfungen machen mich traurig und wütend. Wütend über diejenigen, die diesen Schaden unsere Gemeinde zugefügt haben. Der Schaden ist jedenfalls nicht durch die ankommenden Flüchtlinge entstanden, sondern durch diejenigen, die mit Gewalt und Hass diesen Menschen und damit auch uns allen gegenübertreten und durch ihr Verhalten und ihre Taten diese Situation erst verursacht haben.
Wir haben in unserer Gemeinde mit einem Großteil unserer Bürger in den letzten Wochen viel erreicht. Trotz der meist friedlichen Proteste gegen die Asylpolitik und der Tatsache der Einrichtung einer Gemeinschaftsunterkunft hat sich ein Helferkreis mit über 50 Personen etabliert. Ich bin sehr dankbar, dass es Mitmenschen unter uns gibt, ob sie nun dem christlichen Glauben angehören oder nicht, die einfach ihre Menschlichkeit zeigen und anderen Menschen helfen. Diese Hilfe findet bereits jeden Tag statt, sei es durch Sprachkurse, durch Kleiderspenden oder durch einfache Hilfe beim Einkauf.
Ich möchte daher alle Bürgerinnen und Bürger bitten, nach ihren Möglichkeiten einfach einen kleinen Beitrag – und sei es durch eine menschliche Geste – zu leisten und damit zu helfen, dass genau das Gemeindebild gezeigt wird, wofür die Gemeinde Jahnsdorf/Erzgeb. steht und bekannt ist, nämlich eine liebenswerte und lebenswerte Gemeinde!
Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam mühevoll eine wirklich schöne Gemeinde und damit eine funktionierende Gemeinschaft aufgebaut. Durch solch einen Angriff von einer Handvoll gewaltbereiter und hasserfüllter Personen wurde unserer Gemeinde Schaden zugefügt!
Ich möchte Sie daher alle dazu aufrufen, sich in der Ihnen möglichen Form und nach Ihren Möglichkeiten von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit zu distanzieren. Ich bin entsetzt und erschüttert, wie aggressiv und ohne Hemmungen auf andere Menschen losgegangen werden konnte.
Ich nehme mir momentan (zwangsläufig) sehr viel Zeit, bin viel in unserer Gemeinde unterwegs und führe sehr viele Gespräche mit Bürgern und Handwerkern. Bitte kommen Sie auf mich zu, wenn Sie das Gespräch wünschen – lassen Sie uns gemeinsam unsere Gemeinde zeigen und repräsentieren, wie sie wahrhaftig ist und nicht wie sie in Sachsen und Deutschland aufgrund der letzten Woche bekannt geworden ist.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien besinnliche und frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr!
   

Gemeinde Jahnsdorf/Erzgeb. distanziert sich im Namen der Bürgerinnen und Bürger von Fremdenhass und Gewalt

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Zu den Ereignissen am 10. Dezember 2015:

Für Donnerstag, 10. Dezember waren uns vom Landkreis 53 Personen für den Erstbezug in Pfaffenhain am selbigen Morgen angekündigt worden. Nachdem gegen Mittag ein erster Bus ca. 37 Asylbewerber in Pfaffenhain im Objekt abgesetzt hatte, waren wir vor Ort, um die Lage auch aus erster Hand beurteilen zu können. Neben einigen ortsansässigen friedlichen Personen war auch die Polizei vor Ort. Der Großteil der Asylbewerber hat die Unterkunft bezogen, einzelne Personen sind eigenständig weiter gereist.
Als abends der zweite Bus in Pfaffenhain auf das Containergelände einfahren wollte, wurde er von einer Gruppe gewaltbereiter Personen mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Diese Personen verursachten dabei Sachschaden am Bus und leichte Personenschäden bei Busfahrer und Sicherheitspersonal am Eingangstor. Von den Asylbewerbern im Bus ging keinerlei Gewalt aus! Auch wurde im Inneren des Busses von den Insassen nichts beschädigt.
Die für die Jahnsdorfer Einrichtung vorgesehenen 12 Asylbewerber fuhren zunächst weiter, wurden jedoch im Verlauf des Abends in die Einrichtung in Pfaffenhain gebracht.
Für weitere Informationen wird auf die Pressemittelung der Polizei verwiesen.
Wir distanzieren uns entschieden gegen derart feige Übergriffe und verurteilen diese gestrigen Attacken entschieden. Nach unseren derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den gewaltbereiten Störern nicht um Jahnsdorfer Bürger. Diese haben wie am Nachmittag auch die Ankunft friedlich beobachten wollen.

Medieninformation des operativen Abwehrzentrums

 

Tierseuchenkasse

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Beiligend finden Sie die Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse zur Meldung und Beitragszahlung für den Besitz von Pferden, Rindern, Bienen, Süßwasserfischen, Schweinen, Schafen, Ziegen und Geflügel.

Bekanntmachung Tierseuchenkasse Sachsen

   

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